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PET/CT

(Po­si­tro­nen­emis­sions­to­mo­gra­phie und Com­pu­ter­to­mo­gra­phie)

Stand 30.06.2025

Dr. Jonas Müller-Hübenthal hat im Jahr 2005 die Praxis im KölnTriangle gegründet, um neue Bild­ge­bungs­me­tho­den, hier ins­be­son­de­re die Methode PET/CT (Po­si­tro­nen­emis­sions­to­mo­gra­phie und Com­pu­ter­to­mo­gra­phie) in Köln einzuführen. Die PET/CT stellt Stoff­wech­sel­in­for­ma­tio­nen auf einer anatomischen Landkarte in einer bis dahin nicht möglichen Genauigkeit dar und wurde erstmalig in Zürich im Jahr 2000 und in Essen im Jahr 2001 eingesetzt. Um die PET/CT Un­ter­su­chun­gen regelmäßig auch mit der Methode MRT (Ma­gnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie oder auch Kern­spin­to­mo­gra­phie) zu kombinieren, müssen unsere Ärzte sowohl die Fach­arzt­dis­zi­pli­nen der Radiologie als auch der Nu­klear­me­di­zin beherrschen. Seit 2006 haben wir mit unserem erfahrenen Ärzte- und MTRA-Team über 13.000 PET/CT Untersuchungen durchgeführt. Wir führen diese Untersuchungen für ambulante Patienten als auch für stationäre Patienten im konsiliarischen Auftrag verschiedener Krankenhäuser aus der Umgebung durch. Die PET/CT hat sich als die zentrale Bild­ge­bung der on­ko­lo­gi­schen Diagnostik durchgesetzt: die Stoff­wech­sel­da­ten der PET werden auf einer anatomischen Landkarte eines gleichzeitig erhobenen CT’s verständlich präsentiert.

Mit den im PET/CT erzeugten „Bildern“ können nicht nur verschiedene

  • onkologische Erkrankungen u.a. Lun­gen­kar­zi­no­me, Pros­ta­ta­kar­zi­nom, Mam­ma­kar­zi­nom, Ma­lig­nes Melanom, Lymphom, Kopf-Hals und Hirntumore, Rek­tum­kar­zi­nom, Pan­kreas­kar­zi­nom sondern auch
  • nicht­on­ko­lo­gi­sche Erkrankungen u.a. die Fokussuche bei einer kon­su­mie­ren­den Erkrankung,
  • neurologische Fragestellungen (z.B. M. Alzheimer, M. Parkinson),
  • kardiologische Fragestellungen Herz­be­tei­li­gung bei Sar­koi­do­se, Herz­klap­pen­ent­zün­dung, Herz­mus­kel­ent­zün­dung, ko­ro­na­re Herz­er­kran­kung, Schritt­ma­cher­in­fekt,
  • rheumatische Erkrankungen sowie
  • orthopädische Fragestellung wie Prothesenlockerung

diagnostiziert und dargestellt werden.

Indikation

Die meisten PET/CT-Un­ter­su­chun­gen werden zum Ini­tial­sta­ging oder zum Re­zi­div­sta­ging einer Krebs­er­kran­kung durchgeführt. Insbesondere wenn es bei einem Re­zi­div­ver­dacht darum geht, ein limitiertes Er­kran­kungs­sta­dium frühzeitig zu identifizieren und einer eventuell kurativen Therapie zuführen zu können, leistet die PET/CT hervorragende Dienste. Dies ist insbesondere wertvoll vor dem Hintergrund, das vormals unheilbar me­tas­ta­sier­te Er­kran­kungs­sta­dien, wenn sie nur einzelne Lo­ka­li­sa­tio­nen betreffen, heutzutage erfolgreich operiert oder/und bestrahlt werden können.

Die PET/CT wird ebenso zur Tu­mor­su­che, In­te­rims­sta­ging, Ab­schluss­sta­ging und The­ra­pie­mo­ni­to­ring eingesetzt. (s. Qua­li­täts­si­che­rungs­be­richt PET/CT und MRT-PET des MVZ Praxis im KölnTriangle – [PDF] ).

Je nach Fra­ge­stel­lung ist der Einsatz der PET/CT den ent­spre­chen­den Be­hand­lungs­leit­li­nien verankert. Bei in­di­vi­dua­li­sier­ten Be­hand­lungs­pfa­den wird die PET/CT häufig zum The­ra­pie­be­ginn als auch für das Mo­ni­to­ring des The­ra­pie­er­fol­ges eingesetzt.

Einfluss auf die Therapieentscheidung

In unserem Qualitätssicherungsbericht konnten wir die Richtigkeit der in unserer Praxis dargestellten Diagnosen darstellen aber auch den Einfluss den die PET/CT-Untersuchung auf die Therapiestrategie hatte. In mehr als 30% unserer Untersuchungsfälle wurde die Therapie geändert. Eine möglichst genaue diagnostische Aussage ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie.

  • Änderung des Therapieausmaßes: durch die PET/CT wurde die „Dosierung“ geändert, das OP-Gebiet angepasst oder die Chemotherapie intensiviert bzw. dosisgemindert.
  • Änderung der Therapiestrategie: Eine ursprünglich geplante Therapie (z.B. OP) musste durch eine andere Strategie (z.B. Chemotherapie oder Bestrahlung) ersetzt oder ergänzt werden.
  • Änderung des therapeutischen Ansatzes: ein ursprünglich geplanter kurativ geplanter Therapieansatz konnte z.B. aufgrund einer gefundenen Metastasierung nicht mehr weiterverfolgt werden. Es gibt aber auch umgekehrte Fälle, in denen ein auf externen Voruntersuchungen basierender Metastasenverdacht entkräftet bzw. widerlegt werden konnte und der Patient wieder in die kurative Gruppe zurückversetzt werden konnte.

Gerät

Unser PET/CT Gerät der Firma Siemens (Biograph mCT 128 mit CardioGating Spezifikationen herz gatting EARL. Seit 2013 werden wir von EARL als „accredited PET/CT center of excellence” ausgezeichnet. Diese Akkreditierung wird jedes Quartal durch Qualitätscheck unserer 18F PET/CT überprüft.

Tracer/Radiopharmakon

Je nach medizinischer Fragestellung werden unterschiedliche Tracer eingesetzt, mit denen wir die entsprechenden Rezeptoren darstellen (bildhaft gesprochen einfärben können und die Erkrankung sichtbar machen können). Für jeden Patienten wird das für seine Untersuchung benötigte Radiopharmakon individuell im herstellenden Zyklotron bestellt. Bestellung, Produktion im Reinraumlabor, Lieferung (je nach Tracer u.a. aus Bonn, Berlin, Bad Oeynhausen, Nijmegen Holland, Lille Frankreich), Bereitstellung und schlussendlich Applikation sind ein sehr komplexer Prozess, für eine Substanz die eine sehr kurze Halbwertszeit (Haltbarkeit) hat. Auch die Einbestellung von Patienten, Aufnahme in der Praxis, Vorgespräch zur Untersuchung, Applikation des Tracers und Untersuchungsablauf müssen auf die physikalischen Eigenschaften des Tracers angepasst werden. Pünktlichkeit und möglichst zeitgenaue Abläufe sind für die Qualität einer Untersuchung von großer Bedeutung. Wenn das Untersuchungszeitfenster aus welchen Gründen auch immer überschritten wird, ist der Tracer zerfallen und eine Untersuchung ist nicht mehr möglich. Je nach Tracer liegt die Halbwertszeit zwischen einer und zwei Stunden (Ga68 68 min, F18 110 min).
Im MVZ Praxis im KölnTriangle werden alle auf Ga68 und F18 basierenden Tracer eingesetzt, die in Deutsch­land eine Arz­nei­mit­tel­zu­las­sung haben und somit für die Anwendung am Menschen zugelassene sind.

  • F18-FDG (Fluordesoxyglucose) ist das Arbeitspferd der PET/CT und hat ein sehr breites Anwendungsgebiet und wird standardmäßig vor allem bei onkologischen Fragestellungen eingesetzt. Darüber hinaus wird es für die Kardio-PET/CT, bei neurologischen Fragestellungen (Demenz- und Parkinsonerkrankungen) und für die Suche nach unklaren bakteriellen Entzündungsherden oder auch zur Frage einer Prothesenlockerung angewendet.
  • F18-PSMA ist der Tracer für Pros­ta­ta­Ca. in der Re­zi­div­dia­gnos­tik nach erfolgter Therapie bei wieder ansteigendem PSA-Spiegel aber auch zum Ini­tial­sta­ging in der Hoch­ri­si­ko­si­tua­tion. (Seitdem F18-PSMA eine Me­di­ka­men­ten­zu­las­sung hat wird in unserer Praxis Ga68-PSMA, welches keine Medikamentenzulassung hat, nicht mehr verwendet.)
  • F18-F-Dopa für Parkinsonerkrankungen und endokrin aktive neuroendokrine Tumoren.
  • F18-Florbetaben (NeuraceqR) Amyloid für Demenzerkrankungen oder cardiale Amyloidose.
  • Ga68-DOTA-X für neuroendokrine Tumoren.
  • F18-F-FEC oder –FMC (Fluorethylcholin oder Fluormethylcholin) früher für das ProstataCa, heute für Nebenschilddrüsenadenome.

Die Verfügbarkeit der Tracer ist unterschiedlich. F18-FDG kann in der Regel von einem auf den nächsten Werktag bestellt werden. Die Bestellung muss bis 12 Uhr mittags erfolgen. F18-PSMA Tracer stehen uns dienstags und donnerstags zur Verfügung. Hier beträgt der Vorlauf in der Regel eine Woche. Manche Tracer haben einen Vorlauf von mehreren Wochen.

Ablauf der Untersuchung

Dem komplexen Untersuchungsablauf inkl. Bestellung und Zurverfügungstellung des individuell benötigten Tracers geschuldet, arbeitet das MVZ Praxis im KölnTriangle ausschließlich nach dem sog. Bestellsystem. Mit jedem Patienten wird der Termin für die PET/CT Untersuchung schriftlich vereinbart. Je nach Untersuchungsprotokoll bitten wir Patienten 3-6 Stunden für die Untersuchung inkl. Vorgespräch und einem eventuellen Abschlussgespräch einzuplanen.

  • Anmeldung und Vorgespräch
  • Tracerinjektion und Ruhezeit: nach der Injektion des Tracers über eine Vene ruhen Patienten in der Regel etwa 60 Minuten, damit sich die Substanz im Körper verteilen kann. Für die Qualität der Untersuchung ist es wichtig, dass Patienten ausreichend warm gekleidet sind und nicht frieren. (Das gilt auch für den Vortag zur Untersuchung.)
  • Bildakquisition: Die eigentliche PET/CT-Aufnahme dauert je nach Untersuchungsgebiet zwischen 15-30 Minuten. In einigen Fällen benötigen wir ergänzende Zusatzaufnahmen zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Patienten werden flach auf dem Rücken liegend untersucht. Der Untersuchungstisch fährt langsam durch das Gerät. Die Röhre ist groß (Durchmesser 78 cm) und gut belüftet. Die Untersuchung ist fast geräuschlos. Über die Sprechanlage können die Patienten jederzeit mit der MTRA, die die Untersuchung durchführt, sprechen.
  • Im Anschluss an die Bildaufnahmen können Patienten die Praxis verlassen.
  • Der Befundbericht und die Untersuchungsdokumentation werden im Anschluss an die Untersuchung innerhalb einiger Werktage an den überweisenden Arzt übermittelt.

Bei der Terminvereinbarung bitten wir Patienten möglichst vorab alle relevanten Vorbefunden (externe MRT, CT und PET/CT Aufnahmen auf CD oder per JiveX an Praxis im KölnTriangle) nebst schriftlichem Bericht, OP-Berichte, Arztbriefe vom Onkologen/anderen vorbehandelnden Ärzte, Tumorboardberichte, Pathologieberichte) uns für die Vorbereitung des Termins zu übermitteln. Vom Praxisteam wird im Vorfeld der eigentlichen Terminvereinbarung auf Basis dieser Vorbefunde die rechtfertigende Indikation überprüft und welcher Tracer für die Untersuchung benötigt wird. Darüber benötigen wir zur Durchführung der Untersuchung den Kreatinin- und TSH-Basal Wert. Für detaillierter Informationen zu den Untersuchungen mit den unterschiedlichen Tracern verweisen wir auf unsere Informationsbögen:

  • Informationen zur F18-FDG Untersuchung
  • Informationen zur F18-PSMA Untersuchung
  • Informationen zum Kardio PET/CT
  • Informationen zum F18-F-Dopa und F18-Florbetaben (Neuraceq®) Amyloid Untersuchung
  • Informationen zum Ga68-DOTA-X Untersuchung

Untersuchungsdokumentation

Die Messungen und standardisierten Ergebnisse des Befundungsprozesses werden ausgedruckt, auf CD/DVD gebrannt und in einer Mappe zusammengefasst. Diese wird dem jeweiligen anfordernden Kooperationspartner zugeschickt. Mit einigen großen Kooperationspartnern (u.a. Cellitinnen und GFO-Kliniken) besteht die Möglichkeit die Daten auch über ein sicheres digitales Netzwerk zu übermitteln.

Kostenerstattung

In der Regel übernehmen private Versicherungen die Kosten der PET/CT wenn diese Untersuchungsmethode den Behandlungsleitlinien der klinischen Fragestellung entspricht. Bei gesetzlich versicherten Patienten wird die PET/CT mittlerweile bei vielen Erkrankungen übernommen. Für eine genauere Übersicht verweisen wir auf unsere → Informationen unter für gesetzlich versicherten Patienten.

Verfügbarkeit von Terminen

Je nach Verfügbarkeit der Tracer können wir schnell innerhalb von 3-5 Werktagen einen Termin für die PET/CT Untersuchung anbieten.

  • In besonders dringenden Fällen können wir die gängigen F18-FDG-PET/CT Untersuchungen von einem auf den nächsten Werktag anbieten. Das setzt eine schriftliche Terminvereinbarung bis 12:00 Mittag am Vortag voraus.
  • F18-PSMA Untersuchungen können wir in der Regel mit einem Vorlauf von 1 Woche anbieten, in dringenden Fällen ist es meistens auch möglich für den nächsten Untersuchungstag (Dienstag und Donnerstag) schnell noch einen Termin anzubieten.
  • Andere Tracer hier bestimmt die Verfügbarkeit des Tracers wie schnell wir einen Termin anbieten können. Für Ga68-DOTA-X haben wir oft Termine im Voraus reserviert, um zügig einen Termin anbieten zu können.

Qualitätssicherungsbericht:

Die Erfahrungen der Praxis im KölnTriangle und des MVZ Praxis im KölnTriangle der vergangenen fast 20 Jahre PET/CT Erfahrung haben wir in unserem Qualitätssicherungsbericht zusammengefasst. Den ersten Bericht hatten wir im April 2020 erstellt. Der aktualisierte Bericht ist für das 3. Quartal 2025 geplant.

Bericht Stand 2025 folgt

PET-Abrechnungsgenehmigung für GKV-Patienten

Für GKV-Patienten gibt es zwei Kostenerstattungspfade die erfordern, dass das MVZ Praxis im KölnTriangle in festen Kooperationen mit den behandelnden Fachärzten (je nach Erkrankung – u.a. Lungenfachärzte, Thoraxchirurgen, Onkologen, Urologen, HNO, Strahlentherapeuten, Pathologen) eingebunden ist.

Bei den sog. GBA-Indikationen (Link GBA Setzen) kann das MVZ Praxis im KölnTriangle bei folgenden Erkrankungen im Rahmen der bestehenden Kooperationen die benötigte PET/CT durchführen.

Adresse

MVZ
Praxis im KölnTriangle
Ottoplatz 1
50679 Köln

Öffnungszeiten

Mo – Fr 8.00h – 18.00h
und nach Vereinbarung

Kontakt

Allgemein 0221 88 84 80 – 0
MRT 0221 88 84 80 – 63
PET/CT 0221 88 84 80 – 61
CT 0221 88 84 80 – 62
Schilddrüse 0221 88 84 80 – 64
Privatpraxis 0221 88 84 80 – 66

© Copyright MVZ Praxis im KölnTriangle

Zertifikat Zusatzqualifikation Künstliche Intelligenz
Zertifikat Zusatzqualifikation Prostata-Diagnostik
Zertifikat Zusatzqualifikation Herz-MRT
Zertifikat Zusatzqualifikation Herz-CT
Zertifikat Zusatzqualifikation Lunge
FOCUS Siegel 2021
FOCUS Siegel 2022
FOCUS Siegel 2023
FOCUS Siegel 2024
FOCUS Siegel 2025
Research4Life Zertifikat 2018
Research4Life Zertifikat 2021
Research4Life Zertifikat 2022
Research4Life Zertifikat 2023
Research4Life Zertifikat 2025