Wasserlassen
Stand September 2021
Der Mann denkt beim Thema Wasserlassen unweigerlich an die Prostata, ihre Vergrößerung und resultierende Reduktion des Harnstrahls, die Frau eher an rezidivierende Harnwegsinfekte. Die Zeiten als der Diabetes mellitus noch mit den Geschmacksknospen des Arztes aus dem gelassenen Wasser diagnostiziert wurde, sind vorbei. Startschwierigkeiten, Brennen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, imperativer Harndrang, Koliken, Stress- und Urge-Inkontinenz sind die wichtigsten Kategorien, in die die anamnestischen Angaben sortiert werden. Aber auch nicht-urologische Diagnosen müssen berücksichtigt werden: der Normaldruckhydrocephalus als Inkontinenzursache, Blasen- / Mastdarmstörungen bei Conus- / Caudakompression oder der Diabetes insipidus als Folge einer Neurohypophysenschädigung.
Aufgaben der Bildgebung sind die Identifikation von Harnsteinen (und deren Charakterisierung z.B. mittels Dual Energy CT), der Ausschluss supravesikulärer Ursachen der Mikrohämaturie mittels MR-oder CT-Urographie, das Staging von Nieren- und Urothelcarcinomen, die Darstellung der männlichen Harnröhre bei Hypospadie oder Strikturen (ggf. mittels direkter MR-Urethrographie) und die Abklärung der Makrohämaturie. Wesentlicher Schwerpunkt der Praxis im KölnTriangle ist die Früherkennung, das Initial- und Rezidivstaging sowie das Therapiemonitoring des Prostatacarcinoms mittels multiparametrischer MRT und/oder PSMA-PET/CT.
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