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Thoraxschmerz

Stand September 2021

Aku­ter Tho­rax­schmerz mit Ver­nich­tungs­ge­fühl ist das Kar­di­nal­symp­tom des Herz­in­fark­tes (oder eines dis­se­zie­ren­den Aor­ten­aneu­rys­ma) und muss zur sofortigen Vor­stel­lung in einer Not­fall­am­bu­lanz führen. Be­las­tungs­ab­hän­gi­ge Tho­rax­schmer­zen (An­gi­na pec­to­ris) können Ausdruck einer Ko­ro­na­ren Herz­er­kran­kung sein. Re­zi­di­vie­ren­de re­tros­ter­na­le Schmer­zen weisen auf die Spei­se­röh­re hin – entweder als Re­flux­oeso­pha­gi­tis oder aber auch als Spei­se­röh­ren­krebs. Beim anterioren Ster­num­schmerz finden wir regelmäßig eine Osteo­chon­dri­tis der Syn­chon­dro­se zwischen Ma­nu­brium und Cor­pus ster­ni, eine Ster­no­cla­vi­ku­lar­arthri­tis/-arthrose oder eine Cos­to­ster­nal­ar­thro­se (Tietze Syndrom) als mögliche Hinweise auf eine sero­ne­ga­ti­ve Spon­dyar­thro­pa­thie. Lun­gen­pro­zes­se mit Be­tei­li­gung der Pleu­ra parie­ta­lis oder Thorax­wand­in­fil­tra­tion führen zu dumpfen Tho­rax­schmer­zen. Hierzu gehören das Pleu­ra­me­so­the­liom, der Lun­gen­krebs mit Tho­rax­wand­in­fil­tra­tion (z.B. Pancoast-Tumor), das MammaCa mit Tho­rax­wand­in­fil­tra­tion, aber auch pleu­ri­ti­sche Reizungen, eine Ac­ti­nomy­kose oder ein Span­nungs­pne­umo­thorax. Leit­li­nien­ge­rech­ter Stan­dard des Ini­tial­sta­gings beim Bron­chial­car­ci­nom auch für GKV-Patienten ist die FDG-PET/CT, die insbesondere für die Fragen Pleu­ri­tis car­ci­no­ma­tosa und Tho­rax­wand­in­fil­tra­tion sehr spezifische Hin­wei­se liefert.

Die Kern­spin­to­mo­gra­phie kann aufgrund der bes­seren Weich­teil­dif­fe­ren­zie­rung die einzelnen Tho­rax­wand­schich­ten besser auflösen. Symp­to­ma­ti­sche Me­tas­ta­sen können meist in der Com­pu­ter­to­mo­gra­phie dia­gnos­ti­ziert werden (Kno­chen­mas­se­ver­lust von mindestens 50%). Für das Staging ist jedoch auch die asymptomatische Mark­raum­me­tas­ta­sie­rung relevant, die mittels MRT oder FDG-PET/CT diagnostiziert wird. Zur Herz­dia­gnos­tik können wir den Kalk­score (Nie­drig­do­sis­nativ-CT mit Kalk­quan­ti­fi­zie­rung zur Ri­si­kos­tra­ti­fi­zie­rung), die CT-Co­ro­nar­an­gio­gra­phie, die Herz-MRT mit Per­fu­sions­ana­ly­se ohne und mit me­di­ka­men­tö­ser Belastung und die FDG-PET/CT sowohl als Gold­stan­dard der Vi­ta­li­täts­dia­gnos­tik als auch zur En­do­kar­di­tis- oder Sar­koi­do­se­dia­gnos­tik (Cave: differente Vorbereitung!) beitragen. Or­tho­pä­dische Ursachen des Tho­rax­schmer­zes sind der MRT zugänglich. Für die Oeso­pha­gus­dia­gnos­tik hat sich statt des früher durchgeführten Brei­schlucks die Ga­stros­ko­pie etabliert – beim Initial- und insbesondere Re­zi­div­sta­ging des Oeso­pha­gus­car­ci­noms spielt neben dem CT die FDG-PET/CT eine zunehmende Rolle.

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