Schwindel
Stand September 2021
Unter dem Begriff Schwindel berichten Patienten wesentlich häufiger über uncharakteristische Symptome wie Unsicherheitsgefühl, tunnelartiges Entrücktsein oder Angstempfinden als über Dreh- oder Schwankschwindel im engeren Sinne. Wichtig sind Zusatzsymptome wie Übelkeit/Erbrechen, Doppelbilder, Sturzneigung oder Hörminderung/Tinnitus. Auch zeitlicher Verlauf und auslösende Faktoren (Lageänderung) sind bedeutsam. Tachykardien sowohl aufgrund kardiogener Herzrhythmusstörungen als auch bei episodischen Angststörungen (Panikattacken) können von Schwindel begleitet sein.
Kreislaufstörungen gehen eher mit Einengungen des Gesichtsfeldes (Tunnelblick) einher. Von Bedeutung ist die Bildgebung (meist MRT des Kleinhirnbrückenwinkels mit oder ohne MR-Angiographie) vor allem als Ausschlussdiagnostik zu im engeren Sinne HNO-ärztlichen Diagnosen wie Labyrinthitis, Lagerungsschwindel oder M. Menière.
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