Oberbauchschmerz
Stand September 2021
Epigastrische Beschwerden sind definitionsgemäß zwischen Umbilicus und Xiphoid gelegen und oft dem Magen bzw. gastrooesophagealen Übergang zuzuordnen. Die erste Abklärung besteht daher nach der hausärztlichen Untersuchung mit Oberbauchsonographie in einer Magenspiegelung. Mahlzeitenabhängigkeit (Roemheld-Syndrom, Spät-, Nacht- und Nüchternschmerz), Lageabhängigkeit (Besserung refluxbedingter Beschwerden in Oberkörperhochlage) oder Ausstrahlung (Head’sche Zonen, rechte Schulter bei Gallenblasenbeschwerden) können bei der ersten Einordnung helfen. Zur Schnittbildgebung kommt es bei auffälligen Sonographiebefunden an Leber oder Milz und bei nicht beurteilbarer Pankreasregion.
Die Computertomographie ist das Arbeitspferd der Schnittbilduntersuchungen, gerne ergänzt durch die Kernspintomographie, die mit MRCP (Gallen- und Pankreasgangdarstellung), KM-Dynamik mit DCE-Analyse, Diffusionsgewichteten Sequenzen und verschiedenen Formen der Fettgewebsdarstellung bzw. Fettunterdrückung differenzierte Möglichkeiten der Gewebecharakterisierung bietet – mit dem Nachteil der höheren Artefaktanfälligkeit, längerer Untersuchungsdauer und engeren Röhre.
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