Luftnot
Stand September 2021
Luftnot oder Dyspnoe beschreibt eine Erhöhung der Atemfrequenz und der Tiefe bei gleichzeitig empfundenem Luftmangel bereits bei geringer Belastung oder sogar in Ruhe (NYHA-Klassifikation). Ursachen liegen in einer verminderten Pumpleistung des Herzens (Herzinsuffizienz) oder in einem verminderten Gasaustausch der Lunge. Die Primärdiagnostik liegt in der Hand des Kardiologen/Pneumologen mit EKG, Herzecho, Spirometrie, Blutgasanalyse etc. Spezielle Fragestellungen werden an die Schnittbildgebung gerichtet: Die MRT des Herzens kann Herzklappenveränderungen, Wandbewegungsstörungen, abgelaufene Herzinfarkte oder entzündliche bzw. metabolische Veränderungen des Herzmuskels (Myokarditis, Amyloidose) identifizieren.
Die CT der Lunge, ggf. ergänzt durch HR-Aufnahmen in Bauchlage zeigt Veränderungen des Lungengerüsts. Beispiele für interstitielle Lungengerüsterkrankungen sind das Emphysem infolge einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD, Lungenfibrose als gemeinsame Endstrecke verschiedener Lungenerkrankungen wie exogen allergische Alveolitis, Sarkoidose o.ä. Eine plötzlich aufgetretene Dyspnoe lässt an einen Pneumothorax oder eine Lungenarterienembolie denken.
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